Long Island Longboards: Marken-Guide und aktuelles Sortiment
Long Island ist eine spanische Boardmarke, die mit HLC verbunden ist, dem Skateboard-Hersteller und -Vertrieb mit Sitz in Oiartzun, Spanien. Trotz des Namens handelt es sich nicht um ein Unternehmen aus New York. Das aktuelle europäische Sortiment im Handel umfasst kompakte Cruiser, Longboards in voller Größe, dancingorientierte Shapes und Surfskates; die meisten Produkte werden als fahrfertige Komplettboards verkauft.
Kurz gesagt: Long Island ist vor allem für europäische Fahrer interessant, die ein zugängliches Komplettboard mit mehr Shape- und Setup-Auswahl suchen als ein generisches Kaufhausboard. Die größte Herausforderung ist ein wechselnder, regionsabhängiger Katalog: Vergleiche die genaue Deckbauweise und die Komponenten im aktuellen Angebot, statt anzunehmen, dass jedes Long-Island-Komplettboard dieselbe Hardware nutzt.
Was für eine Marke ist Long Island?
Long Island begann als longboardorientierte Marke und erweiterte seine Identität später zu Long Island Boards. Das Unternehmen hat die HLC-Marken öffentlich als Teil derselben Gruppe beschrieben, deren Boards über dieselbe Fabrikorganisation hergestellt werden. Laut HLC begann seine Geschichte im Jahr 2000, als die Brüder Iraola anfingen, Skateboard-Decks zu bauen; heute umfasst der Betrieb Skateboards, Cruiser, Longboards und Surfskates.
Dieser Herstellungskontext ist nützlich, macht aber nicht jedes Modell identisch. Long Island hat klassische Ahorn-Komplettboards, flexible Verbunddecks, kompakte Cruiser und Spezial-Shapes angeboten. Komponenten und Bauweise können sich zwischen Kollektionen und Modelljahren ändern.
Für wen sind Long-Island-Boards gedacht?
- Neue Fahrer in Europa: Viele Modelle kommen komplett, sodass die Kompatibilitätsfragen beim Zusammenbau eines Boards entfallen.
- Cruiser und Pendler: Aktuelle Händler führen tragbare Cruiser sowie längere Drop-through- und Kicktail-Shapes.
- Einsteiger in Dancing und Freestyle: Längere Decks und symmetrische Shapes tauchen im erweiterten Katalog auf, auch wenn der Bestand schwankt.
- Fahrer, die Komplettboards der Mittelklasse vergleichen: Long Island ist meist zwischen No-Name-Einsteigerboards und teureren Spezial-Setups positioniert.
- Käufer in den USA, die bereit sind, die Verfügbarkeit zu recherchieren: Es gibt internationalen Vertrieb, aber Auswahl und Kundendienst sind eventuell weniger berechenbar als in Europa.
Keine Marke passt automatisch zu jedem Anfänger. Körpergröße, Gelände, Tragbarkeit und angestrebte Disziplin zählen mehr als das Logo. Nutze unseren Guide zur Wahl eines Longboards, bevor du die Suche auf ein bestimmtes Long-Island-Modell eingrenzt.
Aktuelle Produktfamilien
Die folgenden Produkte waren bei aktuellen europäischen Händlern sichtbar, als dieser Guide überprüft wurde. Die Verfügbarkeit im Handel zeigt, dass ein Modell noch verkauft wird, beweist aber nicht, dass es zur neuesten Produktion gehört. Prüfe vor dem Kauf Verkäufer, Spezifikationen, Lagerstatus und Garantie.
| Familie | Gefundene aktuelle Beispiele | Bester Einsatz | Was du prüfen solltest |
|---|---|---|---|
| Kompakte Cruiser | Endless 28, Lifeguard 28.5, Life 29.75, Soil 28.5 | Kurze Strecken, Tragen, enge Räume | Deckbreite, Kicktail, Rollenfreiheit, Truck-Typ |
| Cruiser und Longboards in voller Größe | Stripe Drop 36.95, Stripe Pintail 39, Gloomer Pintail 35, Flowers Kicktail 37.85 | Allgemeines Cruisen, Carving, entspannte Distanzen | Montageart, Radstand, Flex, Komponentenmarken |
| Flexible oder dancingorientierte Boards | Geo 40 Fiberflex, Multifunct 36, Mandala Essential Freestyle Drop | Je nach Modell Carving, Dancing oder Freestyle | Flex-Option, Gewichtsempfehlung, Kick-Form, nutzbare Plattform |
| Surfskates | Checker 30, Odyssey 32, Kona 32, Fog Haze 31 | Surfartiges Lenken und Pumpen | Generation des Genesis-Systems, Radstand, Ersatzteile |
Kompakte Cruiser
Boards mit rund 28 bis 30 Zoll lassen sich leichter tragen und verstauen als ein Longboard in voller Größe. Sie eignen sich gut für Wege auf dem Campus, kurze Stadtfahrten oder Fahrer, die ein funktionales Kicktail wollen. Der Kompromiss sind weniger Standfläche und ein kürzerer Radstand, was meist ein schnelleres, weniger ruhiges Ansprechverhalten ergibt.
Wähle ein kompaktes Modell nicht allein nach der Länge. Breite, Radstand, Concave, Truck-Geometrie und Rollenfreiheit beeinflussen alle, ob es sich bequem anfühlt. Auch ein größerer Fahrer kann Spaß an einem kleinen Cruiser haben, sollte aber die nutzbare Plattform und eventuelle Gewichtsangaben des Herstellers prüfen, statt sich auf eine allgemeine Größenangabe zu verlassen.
Drop-through-, Pintail- und Kicktail-Longboards
Der breitere Katalog von Long Island umfasst mehrere bekannte Longboard-Layouts. Bei einem Drop-through gehen die Baseplates der Trucks durch das Deck, was die Plattform für leichteres Pushen und Fußbremsen absenkt. Ein Pintail setzt auf fließende Kurven und Rollenfreiheit, während ein Kicktail Hebel für Bordsteine, schnelle Richtungswechsel und einfache Tricks bietet.
Diese Bezeichnungen beschreiben den Shape, nicht die Gesamtqualität oder Leistungsfähigkeit. Zwei Drop-through-Boards können unterschiedlichen Flex, Radstand, Trucks und Rollen haben. Vergleiche diese Details direkt und nutze unseren Vergleich von Drop-through und Drop-down, wenn die Plattformhöhe eine wichtige Entscheidung ist.
Optionen für Dancing und Freestyle
Ein Dancing-Board braucht nutzbare Standfläche und vorhersehbaren Flex; beim Freestyle helfen außerdem funktionale Nose- und Tail-Formen. Aktuelle Händlerangebote umfassen das Geo Fiberflex in zwei Flex-Varianten und Modelle, die für Freestyle oder mehrere Einsätze beschrieben werden. Diese Namen sind nur ein Ausgangspunkt. Prüfe im genauen Angebot Deckprofil, Radstand, Flex-Bezeichnung, Bauweise und Komplett-Setup.
Der Flex sollte sowohl zur geplanten Bewegung als auch zum Fahrer passen. Zu viel Flex kann sich unkontrolliert anfühlen, während ein zu steifes Deck beim Dancing weniger bequem und weniger ausdrucksstark sein kann. Wenn der Hersteller keinen brauchbaren Gewichtsbereich angibt, frag beim Händler nach, statt anhand der Boardlänge zu raten.
Long-Island-Surfskates sind eine eigene Wahl
Long Island verkauft auch Surfskates mit seinem Genesis-System. Die Marke hat Genesis als eigene Surfskate-Truck-Konstruktion beschrieben und als dynamisch bezeichnet, bei gleichzeitig etwas Stabilität. Das ist eine Herstellerbeschreibung, kein unabhängiges Testergebnis.
Ein Surfskate ersetzt nicht für jeden Fahrer einen klassischen Cruiser. Sein vorderer Truck ist für stärkere Beweglichkeit und Pumpen ausgelegt, daher verhält er sich anders beim Pushen, auf längeren Strecken oder beim Erlernen des grundlegenden Gleichgewichts auf dem Longboard. Diese Seite konzentriert sich auf die Marke Long Island; Surfskate-Technik und Systemvergleiche gehören in einen eigenen Surfskate-Guide.
Deckbauweise und Komponenten
Aktuelle Angebote zeigen, dass Long Island mehr als eine Bauweise nutzt. Klassischer Ahorn ist bei den Komplettboards verbreitet, während die Geo-Reihe als Fiberflex-Konstruktion verkauft wird. Ältere und spezielle Reihen haben auch Kombinationen aus Bambus, Glasfaser und anderen Verbundstoffen genutzt. Prüfe den Aufbau auf der tatsächlichen Produktseite, denn eine allgemeine Markenbeschreibung kann die Bauweise eines einzelnen Boards nicht belegen.
Dieselbe Vorsicht gilt für Trucks, Rollen und Kugellager. Manche Vertriebe und Händler verbinden Long-Island-Komplettboards mit Caliber-Trucks oder Cinetic-Rollen, aber das sollte nicht auf jedes aktuelle Modell verallgemeinert werden. Achte auf eine namentlich genannte Komponente und ihre Maße. Wenn das Angebot nur eine allgemeine Beschreibung enthält, bewerte das Komplettboard nach Geometrie und vorgesehenem Einsatz statt nach einem vermuteten Zulieferer.
- Trucks: Prüfe Montageart, Hanger-Breite, Baseplate-Winkel und ob Ersatz-Bushings Standardgröße haben.
- Rollen: Prüfe Durchmesser, Breite, Durometer, Aufstandsfläche und Freigängigkeit bei maximaler Neigung.
- Kugellager: Eine ABEC-Zahl allein sagt nichts über Tempo, Abdichtung oder Haltbarkeit beim echten Fahren aus.
- Flex: Bestätige die angegebene Flex-Version und eventuelle Gewichtsempfehlungen.
Unsere Guides zu Longboard-Trucks und Longboard-Rollen erklären, welche Spezifikationen das Fahrgefühl wirklich verändern.
Stärken
- Breite Shape-Auswahl: Kompakte Cruiser, Longboards in voller Größe, flexible Decks und Surfskates sind vertreten.
- Europäische Fertigung: HLC dokumentiert öffentlich seine spanische Produktion und sein internationales Vertriebsnetz.
- Bequemlichkeit eines Komplettboards: Viele Produkte kommen montiert an und sind bereit für einen ersten Sicherheitscheck.
- Optionen über das Einsteigerniveau hinaus: Variabler Flex und disziplinspezifische Shapes geben fortgeschrittenen Fahrern eine sinnvollere Auswahl.
Grenzen
- Zersplitterte Verfügbarkeit: Händler führen unterschiedliche Teile des Katalogs, und ältere Modelle bleiben online oft sichtbar.
- Uneinheitliche Spezifikationsangaben: Manche Angebote nennen brauchbare Maße, aber wenig zu Concave, Bushings oder Komponentenversionen.
- Mehrdeutiger Markenname: Suchen nach „Long Island Longboard“ liefern oft Orte, gebrauchte Boards, eingestellte Modelle und fremde Produkte.
- Hürden beim Kauf in den USA: Amerikanische Käufer haben eventuell weniger lokale Auswahl, internationalen Versand oder einen weniger bequemen Garantieservice.
- Kein einheitliches Fahrgefühl der Marke: Ein kleiner Cruiser, ein Fiberflex-Deck und ein Genesis-Surfskate sollten nicht als Varianten desselben Setups beurteilt werden.
So wählst du ein Long Island Longboard aus
- Beginne mit der Disziplin. Trenne Pendeln, entspanntes Cruisen, Dancing, Freestyle und Surfskaten, bevor du Grafiken vergleichst.
- Bestätige das genaue Modelljahr oder die Kollektion. Ein bekannter Modellname kann bleiben, während sich die Spezifikationen ändern.
- Stimme die Maße auf deinen Einsatz ab. Wäge Standfläche und Stabilität gegen Tragbarkeit ab. Siehe welche Longboard-Größe du brauchst.
- Lies die Komponentenliste wörtlich. Geh nicht von Caliber-Trucks, Cinetic-Rollen oder einer bestimmten Bauweise aus, wenn das Angebot sie nicht nennt.
- Prüfe den Support des Verkäufers. Bestätige Lagerbestand, Rückgabebedingungen, Garantiezuständigkeit und Verfügbarkeit von Ersatzteilen.
- Kontrolliere vor dem Fahren. Prüfe Truck- und Rollen-Hardware, Sitz der Kugellager, Zustand des Decks und Rollenfreiheit. Trag einen Helm und passende Schutzausrüstung.
Sind Long Island Longboards gut?
Long Island bietet glaubwürdige Komplettboards, besonders für europäische Käufer, die bei einem etablierten Skateshop mit unkompliziertem Support kaufen können. Das breite Sortiment ist eine Stärke, wenn du weißt, welche Disziplin du willst, macht aber auch die Recherche auf Modellebene unverzichtbar.
Für ein erstes Longboard solltest du einen klar spezifizierten Cruiser oder ein Drop-through-Komplettboard in passender Größe und mit vorhersehbarem Setup bevorzugen. Für Dancing, Freestyle oder Surfskaten wähle erst, nachdem du Bauweise, Flex, Radstand und Komponentensystem bestätigt hast. Ein reduziertes älteres Modell kann sich trotzdem lohnen, aber vergleiche Zustand und Spezifikationen, statt Alter oder ursprünglichen Verkaufspreis als Beweis für den Wert zu nehmen.
Häufig gestellte Fragen
Ist Long Island Longboards eine amerikanische Marke?
Nein. Long Island ist eine spanische Marke, die mit HLC im Baskenland verbunden ist. Der Name bezieht sich nicht auf einen Hersteller aus New York.
Werden Long-Island-Boards in Spanien hergestellt?
HLC nennt Spanien als seinen europäischen Produktionsstandort, und aktuelle Händler kennzeichnen einige Long-Island-Modelle als „Made in Europe“. Übertrage diese Angabe nicht auf jedes Modell, ohne das aktuelle Produktangebot oder die Verpackung zu prüfen.
Nutzen alle Long-Island-Komplettboards Caliber-Trucks?
Manche Beschreibungen von Vertrieben und Händlern verbinden Long-Island-Komplettboards mit Caliber-Trucks, aber die Komponentenangaben können variieren. Bestätige Truck-Marke und -Modell am genauen Board, statt es als universelle Regel zu betrachten.
Ist ein Long-Island-Surfskate dasselbe wie ein Longboard?
Nein. Ein Surfskate nutzt ein sehr bewegliches Frontsystem für surfartiges Lenken und Pumpen. Es erfordert eine andere Kaufentscheidung als ein klassischer Cruiser oder ein Longboard.



